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Schutzkonzept

Gemeinsam für eine sichere Kirche – Schutzkonzept zur Prävention sexueller Gewalt

Kirche soll ein sicherer Ort sein- für alle Menschen. Das ist unser Auftrag und Anspruch. Es erfüllt mit Scham und Trauer, dass Menschen in kirchlichen Einrichtungen das Gegenteil erfahren haben und zu Opfern von Missbrauch und Gewalt in unterschiedlichen Dimensionen wurden. Die Aufarbeitung bleibt ein wichtiges Thema, das uns als ganze Kirche noch lange begleiten und fordern wird. 

Ebenso wichtig ist es Formen und Verhaltensstandards zu finden, die unserem Auftrag und Anspruch gerecht werden ein sicherer Ort für alle zu sein. Jeder Mensch. hat als Ebenbild Gottes eine unverlierbare Würde. Daraus erwächst für uns alle die Verantwortung, Menschen zu schützen und bei Grenzverletzungen nicht wegzusehen.

Alle Einrichtungen der Landeskirche sind deshalb dazu aufgefordert ein Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt zu erstellen. In unserem Pfarrverband wurde das Konzept in Begleitung von Gottfried Labuhn erstellt. Er arbeitet in der Fachstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt der ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig.

Der Schwerpunkt des Präventionskonzept gilt Kindern und Jugendlichen als besonders vulnerable Gruppe. Das Konzept richtet seinen Blick darüber hinaus alle Personen. Es geht um eine Kultur und Haltung, die Kirche für jeden als sicheren Ort erfahrbar werden lässt.

In der Erstellung des Konzeptes ging es deshalb um die Frage, wo in unseren Räumen und Veranstaltungen Situationen entstehen können, in denen Menschen besonders verletzlich sind. Worauf ist zu achten? Wie gehen wir miteinander um? Im Verhaltenskodex, den alle zur Kenntnis nehmen müssen, die im Namen unserer Kirchengemeinde aktiv werden, sind 10 Punkte benannt, die Standards setzen. Sie können ihn hier direkt einsehen. Er hängt auch in unserem Gemeindehaus. Auch alle externen Nutzer des Gemeindeshauses, haben sich an diesem Kodex zu orientieren. 

In Abhängigkeit von der wahrgenommenen Funktion sind zusätzliche Maßnahmen bzw. Nachweise notwendig. Zum Beispiel Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, oder Teilnahme an Präventionsschulungen. 

Zugleich schafft das Konzept Klarheit, wie mit Verdachtsfällen umzugehen ist. Es benennt klare Beschwerde- und Meldewege sowie interne und externe Ansprechpersonen, die kompetent beraten und die Verdachtsfälle professionell für alle Beteiligten verantworten. Schon jetzt finden sich auf allen Toiletten Schilder mit Kontaktdaten und Telefonnummern zur Hilfe im konkreten Fall.

Ein Schutzkonzept kann Gewalt nie mit letzter Sicherheit verhindern. Aber es kann Risiken verringern, Aufmerksamkeit schaffen und dafür sorgen, dass niemand wegschaut. Nicht nur in Kirche, sondern an jedem anderen Ort unseres Lebens. 

Schutzkonzept

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Selbstverpflichtung

Veröffentlicht am: 04.08.2026

Hausordnung

Veröffentlicht am: 04.08.2026

Hilfe für Gewaltopfer

Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie können sich an eine zentrale Anlaufstelle wenden, bei der sie von unabhängigen Experten und anonym beraten werden.

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Hinschauen - helfen - handeln

Internetpräsenz der EKD zum Thema sexualisierte Gewalt.

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